Kinderseelen die ihren Weg auf die Erde wieder abbrechen mussten oder nur sehr kurz hier verweilen konnten, scheinen viele freie Kräfte zu hinterlassen, die eigentlich für das nun ungelebte Leben gedacht waren. Dennoch ist jedes Leben ein ganzes Leben, unabhängig davon, wie lange es gedauert hat. Eine Seele suchte die Verbindung mit dem Irdischen, nun soll sie wieder entlassen werden. Das kann zu einem Fest werden, wenn man berücksichtigt, dass es vielleicht genau diese Erfahrung war, die diese Seele machen wollte.

Wie kann man gerade junge Seelen in die Anderswelt begleiten, so das sie sich für unsere Wahrnehmung nicht nur verflüchtigen. Als Urbewegung oder Geste der Seele gilt der Wirbel oder die Spirale. Das ist sogar im Weltall zu beobachten. Galaxien, die wir dank Teleskopen ansehen können, haben die Gestalt eines großen Wirbels, manchmal wird auch von Spiralnebeln gesprochen. Die Sternenwelt ist im wahrsten Sinne des Wortes die Astralwelt (Astra=Stern). Alte Kulturen waren sich stets bewusst, wie sehr Makro- und Mikrokosmos sich entsprechen und spiegeln. Auch die einzelne menschliche Seele ist Teil der Astralwelt. Kehrt die junge Seele in ihre Astralheimat zurück, tut sie dies in der Spiralgeste. Wie könnte man diese Reise besser begleiten und den Weg bahnen, als ebenfalls durch ein farbenfrohes Windrädchen, dass der Seele hilft, sich wieder dem astralen Gewebe der Sternenwelt einzugliedern?