Ab August werden die Tage spürbar kürzer, auch wenn es bis zum Herbst noch etwas dauert. Mit der abnehmender Helligkeit stellen sich oft die heißesten Tage des Jahres ein, die Hundstage. Sie beginnen am 23. Juli und enden am 23. August. Die Hundstage haben ihren Namen vom Sternbild des Großen Hundes, das zu dieser Zeit zu sehen ist. Der strahlendste Stern dieses Sternbildes ist Sirius. Dennoch verströmt der August eine gewisse Wehmut, die von den Hitzewellen nur überdeckt wird.

Der August hält noch in der sommerlichen Hitze inne. Aber er ist nicht mehr so strahlend wie der Juli. Ab August muss das Licht wieder ins Innere getragen werden. Ein prächtiges Bild für diese Aufforderung ist der Sternschnuppenhagel, der vor Mitte August auf die Erde trifft. Wenn die Sternschnuppendichte besonders hoch ist (meist in der Nacht vom 12. August), bekommt man das Gefühl, dass der Erde und den Menschen neue kosmische Impulse zugeführt werden. Die Impulse helfen die dunkle Jahreszeit nicht nur zu überstehen, sondern als erneuernde Station zu begreifen und ergreifen.