Der Winter ist ja noch nicht ganz vorbei, deshalb kann man sich und anderen noch mal eine besinnliche Frage stellen. Meine Frage lautet: Wissen Sie, wer Sie sind? Ich meine natürlich nicht, ob der Name in ihrem „Perso“ stimmt, oder ob Sie schon mal beim Geburtsdatum geschummelt haben. Es geht auch nicht darum, dass man so alt ist, wie man sich (an-) fühlt. Es geht um dieses innere Wesen, das unabhängig von Alter, Geschlecht und Tagesform zu existieren scheint und das Etwas auf-von-mit dieser Welt will.
Jeder Mensch widmet sich seinen täglichen Pflichten. Das ist auch gut so – meistens jedenfalls – oder wenigstens manchmal. Aber manchmal bemerkt man nach einer Weile, dass man dabei das Wesentliche aus den Augen verliert. Das Wesentliche?! Was ist in so diesem Fall das Wesentliche, wenn nicht man selber?! Fühlt man sich von sich selber vernachlässigt, dann weiß man wenigstens schon mal was man nicht ist, nämlich ein Mensch der stupide funktioniert und täglich seine Pflicht erfüllt, bis es rum ist. Igitt, wie das schon klingt! Wo bleibt da die menschliche Freiheit, die Freude, das Leben? 
Versuchen wir einen anderen Ansatz. Tun Sie in der Fülle der täglichen Möglichkeiten wirklich immer öfter das, was Ihnen entspricht, Sie für gut halten und Ihnen und Anderen guttut? Oder schielen Sie manchmal/öfters nach der Ansicht der Anderen? Sie trauen sich ihre Meinung vernünftig zu vertreten; Sie kleiden sich so, wie Sie sich selber gefallen; Sie gehen unbekümmert mit den 1,83 kg angeblich zu viel  Hüftgold um; Sie sind auf einem guten Weg.
Daraus kann ein sehr guter Weg werden, wenn Sie die berechtigten Dinge, die das Leben bringt, nicht nur anhören/ansehen sondern annehmen. Wer weiß wer er ist, kann an sich arbeiten und sich weiterentwickeln. Entwicklung im Sinne von Weiterkommen, sich Ändern, Wandeln, Erfahrungen verwerten, etc. ist Freiheit, Freude und Leben. Dann wird man auch Diejenige/Derjenige, die/der etwas bestimmtes auf-von-mit dieser Welt ausführt und tut!